Wie schreibe und verbreite ich meine Kampagne?

Wenn Sie ein Thema für sehr wichtig erachten und eine Lösung für ein bestehendes Problem fordern, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie damit nicht alleine stehen. Viele Europäer werden Ihre Ansichten teilen. Was oft fehlt, ist das wir uns mit anderen zusammen schließen und gemeinsam unsere Vorschläge und Forderungen an die richtigen Entscheidungsträger/innen richten. Das können Sie mit You Move nun erreichen! Eine Kampagne einzurichten ist leichter als viele vermuten.

Die Zielsetzung

Was muss sich ändern und wie muss es geändert werden? Was ist Ihr Ziel?

Überzeugen Sie Ihre Mitstreiter mit einem ansprechenden Titel

Der Titel Ihrer Kampagne sollte kurz und treffend sein. Mitstreiter/innen für Ihre Kampagne zu begeistern und gleichzeitig den Inhalt der Kampagne zu verdeutlichen – das ist hier die Kunst. Sie können zum Beispiel die Dringlichkeit Ihrer Kampagne oder eine mögliche Lösung in den Fokus stellen. Wichtig ist, Aufmerksamkeit zu erlangen, Neugierde zu wecken und den Menschen deutlich zu machen, warum das Thema uns alle betrifft.

Identifizieren Sie die Person oder die Institution, die eine Veränderung bewirken kann

Für den Erfolg Ihrer Kampagne brauchen Sie eine Person, die tatsächlich eine Entscheidung treffen oder die Veränderung bewirken kann, die Sie fordern. Recherchieren Sie und finden Sie die Person oder Institution mit der Befugnis und der Fähigkeit, den gewünschten Prozess zu initiieren, ohne erst eine übergeordnete Instanz um Erlaubnis bitten zu müssen.

Schreiben Sie einen packenden Petitionstext

Der Petitionstext ist Ihre Chance, Menschen zum Unterschreiben Ihrer Petition zu bewegen. Nehmen Sie sich Zeit, das Problem vollständig und präzise zu beschreiben, kommen Sie jedoch schnell auf den Kern des Problems. Packen Sie Ihre Leser/innen mit der Dringlichkeit des Problems und vermeiden Sie ausschweifende Einleitungen.

Präsentieren Sie dann eine Lösung und erklären Sie, warum und wie öffentliche Aufmerksamkeit eine Veränderung bewirken kann. Sie sollten Ihre Lösung mit wissenschaftlichen Belegen und relevanten Informationen stützen können. Zeigen Sie eine klare Verbindung zwischen dem Engagement Ihrer Mitstreiter/innen, Ihrer Lösung und dem erwarteten Wandel auf. Achten Sie auf die Details und auch auf die Sprache, die Sie benutzen: Wenn Sie Menschen motivieren wollen, aktiv zu werden, dann sprechen Sie in einfachen Worten direkt und aktiv über das Problem und die Lösung.

Verdeutlichen Sie das Problem mit Bildern

Das richtige Bild kann den entscheidenden Unterschied machen. Mit der richtigen Bildauswahl ermöglichen Sie den Leser/innen Ihrer Petition, sich mit dem Problem zu identifizieren. Sie können leichter ihre Aufmerksamkeit wecken und sie ermutigen, zu handeln. Bei der Wahl Ihres Bildes sollten Sie darauf achten, dass es den Kern des Problems widerspiegelt, das Ausmaß des Problems deutlich macht und/oder die Ziele der Kampagne reflektiert. Wählen Sie drei Bilder aus, die Sie am treffendsten finden, und stellen Sie sicher, dass sie ein Format von 1.200 (Breite) x 630 (Höhe) Pixeln aufweisen.

Teilen Sie die Petition per E-Mail

Der leichteste und effektivste Weg, eine erste Welle von Unterschriften für Ihre Kampagne zu sammeln, ist, Ihre Freunde und Bekannten aus Ihrem Adressbuch anzuschreiben. Die E-Mail sollte die Ursachen des Problems und die Wichtigkeit, für eine Lösung einzustehen, verdeutlichen. Fügen Sie eine persönliche Nachricht hinzu, warum es wichtig ist zu unterschreiben, und vergessen Sie nicht, auch den Link zur Unterschriftenseite einzufügen. Die E-Mail sollte auch einen direkten Aufruf zur Weiterverbreitung der Kampagne beinhalten. Bitten Sie Ihre Kontakte, die E-Mail an deren Freunde und Bekannten weiterzuleiten.

Nach der ersten E-Mail sollten Sie sich mit einer zweiten bei allen bedanken, die unterzeichnet haben. Erinnern Sie Ihre Unterzeichner noch einmal daran, wie wichtig die Weiterverbreitung der Kampagne ist und laden Sie sie wieder dazu zu ein, die Petition weiterzuleiten.

Teilen Sie Ihre Kampagne in den sozialen Medien

Unterschätzen Sie nie die Macht der sozialen Medien. Konstantes Teilen und Twittern verschafft Ihrer Kampagne eine anhaltende Präsenz in den Köpfen Ihrer Leser/innen. Fügen Sie neben dem Link zur Petitionsseite auch eine persönliche Nachricht und eine Einladung zur Verbreitung hinzu.

Erregen Sie möglichst viel Aufmerksamkeit: Machen Sie Ihre Posts öffentlich, sodass die Informationen zu Ihrer Kampagne von so vielen Menschen wie möglich gesehen werden. Wählen Sie einen einprägsamen Hashtag oder nutzen Sie einen Hashtag eines verwandten Themas, um Ihre Reichweite zu erhöhen. Fügen Sie Bilder und Videos hinzu.

Das wichtigste von allem: Bleiben Sie dran! Verbreiten Sie Ihre Kampagne beständig, bringen Sie die Informationen immer wieder auf den neusten Stand und bleiben Sie mit Ihren Unterstützern in Kontakt.

Weitere Schritte

Nachdem Sie Ihre E-Mail-Kontakte angeschrieben haben und Ihre Kampagne in allen sozialen Medien verbreitet haben, sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf andere Verbreitungsmöglichkeiten richten. Themenforen vereinen gewöhnlich ähnlich denkende Menschen, die Sie einladen können, Ihre Petition zu unterstützen und zu verbreiten. Es ist wichtig, weitere Leute zu finden, die ebenso engagiert für Ihre Kampagne einstehen wie Sie. Sie können Menschen erreichen, die Sie noch gar nicht kennen. Ein starkes Unterstützer-Netzwerk aufzubauen erweist sich meist als entscheidend.

Tragen Sie Ihren Protest aus dem Netz auf die Straße

Es ist klug, Ihre Kampagne nicht nur auf die virtuelle Welt des Internets zu beschränken. Erzählen Sie Leuten von Ihrer Idee und bitten Sie sie, diese weiterzuerzählen. Die Wichtigkeit einer Kampagne lässt sich manchmal besser persönlich und in einem offenen Dialog oder einer Diskussion vermitteln.

Bleiben Sie dran

Verfolgen Sie stets Ihre Kampagne, aktualisieren Sie die Inhalte und halten Sie Ihre Mitstreiter auf dem Laufenden. Bitten Sie Ihre Unterstützer um Feedback und versuchen Sie, Ihren Titel, den Text und die Bilder zu perfektionieren, um maximale Wirkung zu erzielen.